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Fakten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

01.02.2018
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ASP ist keine auf den Menschen übertragbare Krankheit.

  • Der Mensch wird durch den Transfer von kontaminierten Dingen z.Zt. als Hauptvektor gesehen, er scheidet das Virus aber selbst nicht aus.
  • Die Inkubationszeit ist kurz, sie beträgt ca. 4 Tage.
  • Die Widerstandsfähigkeit des Virus ist hoch (in Schinken ca. 400 Tage).
  • Infizierte Tiere sterben zu fast 100 % in allen Altersklassen, die Ansteckungsgefährlichkeit ist jedoch häufig moderat, weshalb sich nicht alle Tiere einer Population anstecken.
  • ASP Seuchenzug kann sich deshalb lange in einem Gebiet etablieren und dort für viele Jahre zirkulieren.
  • ASP bricht nicht dadurch aus, dass es im Gebiet viele Wildschweine gibt.
  • Viele Wildschweine im Gebiet begünstigen aber die Verbreitung bei zuvor eingeschlepptem Virus.
  • Hausschweinbestände lassen sich wirksam durch Anwendung von konsequenten Hygienemaßnahmen schützen.
  • ASP- Ausbruch bei Wildschweinen hat nicht automatisch die Keulung der Hausschweinebestände im Seuchengebiet zur Folge.
  • Bei einem ASP-Ausbruch bei Wildschweinen bleibt unter hohen Auflagen Handel, Transport und Schlachtung von Hausschweinen nach vorherigen Untersuchungen weiter möglich.
  • Bei einem ASP-Ausbruch stoppen Drittländer den Import, sie sind der Hauptabnehmer von „Nicht-Edelteilen“ (Ohren, Beine, Rüsselscheiben etc.).
  • ASP-Ausbruch führt zu hohen wirtschaftlichen Schäden bei Hausschweinehaltern und der nachgelagerten Fleischindustrie.
  • ASP-Ausbruch hat nicht automatisch gravierende negative Auswirkungen auf alle anderen Produktionszweige der Landwirtschaft.
  • Bei einem ASP-Ausbruch werden umfangreiche Seuchenbekämpfungsmaßnahmen nach festgelegtem Ablaufschema ergriffen.

Resümee

Die ASP ist eine komplizierte und schwer zu bekämpfende Tierseuche bei Schweinen, die sehr ernst genommen werden muss.
Ein Ausbruch der Seuche und die weitere Verbreitung müssen möglichst verhindert werden.
Bei ASP-Bedrohung und Ausbruch sind sachdienliche Maßnahmen zu planen und umzusetzen.
Die Verbreitung von Panikmeldungen steht einer sachdienlichen Betrachtung und zielführendem Handeln im Wege, verhärtet vielmehr nur die Fronten zwischen den Beteiligten.

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